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MUSIKANDES ist ein im Jahr 2008 gegründetes kulturelles Projekt, das die Tradition der lateinamerikanischen Musik wieder aufnimmt. Das ist eine Musik, die über die täglichen Überlebenskämpfe und Träume der lateinamerikanischen Gesellschaft spricht. Die Lieder erzielen ihre Resonanz dadurch, dass sie die sozialen Probleme des Zuhörers aufgreifen, durch das Lied ästhetisch verdichten und ihn somit zu zu einer politischen Haltung auffordern. Die Formen dieser musikalischen Mitteilung sind vielfältig. Zum einen ist es die Stimme des Sängers, der sich im traditionsgebundenen Spiel einer Gitarre, der Quena, des Charango oder des Cuatro als Instrumentation begleitet. Außerdem werden auch europäische Instrumente wie das Cello, das Kontrabass oder die Blockflöte integriert. Unsere musikalische Werdegang begründet sich auf unserem lateinamerikanischen Erbe, entwickelt sich jedoch weiter in der Tradition des politischen Liedes von Eisler, Weill und anderen in Europa. 

Víctor Jara und Violeta Parra waren die großen Volkssänger Chiles. Sie widmeten viele Jahre ihres Lebens dem Erforschen und Sammeln volkstümlicher Musik, lebten das gleiche Leben wie die Bauern, Bergleute und Fischer, und teilten den Hunger, die Kälte, ihre Freuden und Leiden. Sie sammelten ihre Lieder, ihre Tänze, ihre Sprichwörter, ihre Kochrezepte und ihr Kunsthandwerk und waren die Begründer des gesellschaftlich engagierten Liedes in Chile. Sie haben uns allen den Weg gewiesen, dem wir jetzt folgen.

Über uns

Über uns

Romina Tobar

(Management, Stimme, Gitarre, Tiple, Cuatro, Charango, Percussion, Panflöte)

 

Geboren in San Vicente de Tagua-Tagua (Chile). 1998 kam sie nach Deutschland. 2011 absolviert sie ihre Ausbildung als Klavier- und Cembalobauerin an der Oskar-Walcker-Schule in Ludwigsburg (Berufsfachschule für Klavier-und Cembalobauer) erfolgreich. Seitdem arbeitet sie als Klavierbauerin beim Pianohaus Landt in Dillingen/Saar. Nebenbei erhielt sie Unterricht in Gitarre und Musiktheorie. Romina Tobar ist Gründerin und Organisatorin des Festivals „eviMus - Saarbrücker Tage für elektroakustische und visuelle Musik“.

Sie ist Mitgründerin und Sprecherin des Projektes MUSIKANDES.

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Daniel Osorio

(Künstlerische Leitung, Bariton, Gitarre, Charango, Cuatro, Tiple, Panflöte, Kena, Moxeño, Querflöte, Percussion, Akkordeon, Klavier) 

 

Geboren in Santiago de Chile, beginnt 1987 sein Musikstudium im Fach klassische Gitarre, 1996 kommt das Fach Komposition bei Prof. Pablo Aranda und das Fach elektroakustische Musik bei Prof. Edgardo Cantón an der Universidad de Chile hinzu. Seinen Abschluss machte er im Jahr 2003 mit „magna cum laude“. In seiner Abschlussarbeit stellt er das Aussterben des Yamana Stammes und dessen Sprache in den Mittelpunkt. Die Aufzeichnung dieser Arbeit erscheint auf der CD "Iax-Aus Káitek" (FONDART)" im Jahr 2004.

Im Jahr 2005 erhält er das Stipendium von der chilenischen Regierung ("Präsident der Republik Stipendiums - MIDEPLAN") und geht nach Saarbrücken / Deutschland und absolviert mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik Saar sein Aufbaustudium im Fach Komposition bei Prof. Theo Brandmüller und Prof. Dr. Stefan Litwin sowie im Fach Elektronische Musik bei Stefan Zintel.

Im Jahr 2013 bekommt er den Stipendiumspreis der Bundesregierung für das Deutsche Studienzentrum in Venedig und auch das Förderstipendium der Landeshauptstadt Saarbrücken. 2015 bekommt er den Kulturpreis des Reginalverbandes Saarbrücken. Daniel Osorio ist Gründer und Organisator des Festivals „eviMus - Saarbrücker Tage für elektroakustische und visuelle Musik“ und Gründer und Leiter des Projektes MUSIKANDES seit 2008.

 

 

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