musikandes
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„American Rebel“

Der andere 11. September

 

filmhaus2

Foto: Michael Sperlich


Ende November 2011 veranstaltete attac Saar das GLOBALE FESTIVAL. Ein Highlight der abwechslungsreichen Woche war das Live Konzert DER ANDERE 11. SEPTEMBER mit der Gruppe MUSIKANDES am 1. Dezember 2011 in Saarbrücken.

Im Rahmen des Globale Festivals präsentierte die Gruppe Musikandes, die sich aus 3 lateinamerikanischen Künstlern zusammensetzt, nach der Hommage an Victor Jara diesmal ihr neues Programm, das sich mit Salvador Allende kurz vor dem Putsch und am Tage des Umsturzes beschäftigt.

Von der Bundesregierung unter dem Thema "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" unterstützt, wechselten historische Dokumentaraufnahmen aus dem Wahlkampf Allendes, seiner zu kurzen Regierungszeit und dem anschließenden Putsch Pinochets mit der Lesung von Romina Tobar, die sowohl die historischen Fakten erklärte als auch zum Schluss die "Ultimas Palabras" - letzte Worte von Victor Jara vortrug.

Ergänzt wurde der aufschlussreiche Abend durch die Lieder von Frieden und Freiheit, die Musikandes zur Gitarre sangen. Nach der letzten Zugabe "El derecho de vivir en paz" - das Recht, in Frieden zu leben, von Victor Jara folgte eine rege Diskussion.

In Ergänzung zeigten die beiden Programmkinos FILMHAUS und KINO 8½ Filme aus Brasilien, Uruguay, Äthiopien und Indien. Länder, die nach Zeiten jahrzehntelanger Unterdrückung ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen. Indien, das sich zur Industrienation aufschwang, verfiel zum Teil in die gleichen Fehler, die die Industrienationen zuvor gemacht hatten. Sie müssen sich jetzt selbst fragen, warum und wie lange sie ArbeiterInnen zu geringen Löhnen beschäftigen. [...]

 
24. Januar 2012

Ilga Röder, Kontakt: Redaktion@DeanReed.de

http://www.deanreed.de/onlinezeitung/index.html





40 Jahre und kein bisschen leise

"pro und kontra" - Stadtzeitung der DKP Püttlingen feierte Jubiläum


musikandes-Puettlingen 

[...] Höhepunkt des Abends wurde dann der Auftritt der Gruppe musikandes. Mit ihrem Programm begeisterten Romina Tobar und Daniel Osorio aus Chile sowie Gustavo Lepré aus Argentinien die rund 60 Konzertbesucher mit großartig arrangierten und vorgetragenen Liedern nicht nur aus Südamerika. Dieses Trio zählt mittlerweile sicher zu den produktivsten Künstlern, die sich hierzulande der aktuellen Interpretation des Nueva Canción Südamerikas verschrieben haben. Das nach diesem Vorbild ins Spanische übertragene Widerstandslied "Die Moorsoldaten" beeindruckte genauso wie die grandios dargebrachten Lieder von Violeta Parra und Victor Jara.

Über zwei Stunden fesselten musikandes mit ihren Liedern über die Unidad Popular und den Putsch in Chile und mit tief in der Tradition der Völker Lateinamerikas verwurzelten folkloristischen Elementen. Politik und Kultur in einer Symbiose, wie sie sonst nur von den großen weltbekannten Vorbildern zu hören sind. Während der Komponist Daniel Osorio vor allem mit eindrucksvollen Gitarreninstrumentierungen, der virtuosen Beherrschung dutzender Instrumente und einer baritonartigen eindringlichen Stimme überzeugt, beeindruckt Gustavo Lepré mit heller klarer Stimme und einem mitreißenden Gitarrenspiel. Fast überflüssig ist der Hinweis, dass die Gruppe durch die Moderation von Romina Tobar immer die Bedeutung und die Besonderheiten der vorgetragenen Stücke in einer faszinierenden Mischung aus Ernst und Lockerheit erläuterte.

So konnte der Schlussapplaus nur in einer letzten Zugabe der Gruppe enden, die einen tiefen Eindruck auf ihrem Publikum hinterließ. [...]

Quelle:

http://www.dkp-online.de/uz/4401/s0802.htm


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Konzert unter dem Regenbogen

Unsere Zeit, 22. Juni 2012

Linker Liedersommer auf der Burg Waldeck

 

[...] Ein ganz besonderer Dank galt den „musikandes“ [...] Und dazu traten sie auch noch selbst auf und spielten und sangen in wunderbar neuer Weise die „Moorsoldaten“ und das anrührende letzte Gedicht von Víctor Jara, verfasst im Stadion im Angesicht des Todes. [...]

 Jane Zahn


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"Von den Anden an die Saar - der Musik wegen"

Saarbrücker Zeitung 25.09.2010

Im Trio "Musikandes" spielen drei Wahl-Saarländer aus Chile und Argentinien - Am Sonntag gedenken sie des Putsches gegen Salvodor Allende. Romina Tobar, Daniel Osorio und Gustavo Lepré bilden das Trio "Musikandes". Die drei Südamerikaner fanden ihre neue Heimat an der Saar über die Musikhochschule. Am Sonntag geben sie ein Gedenkkonzert "Der andere 11. September".

musikandes-SZ

Saarbrücken. "Der andere 11. September" heißt es am Sonntag, 26. September, um 18 Uhr im Theater Blauer Hirsch. Das Konzert ist eine Hommage an den ehemaligen chilenischen Präsidenten Salvador Allende, der am 11. September 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam.

Zu dem klingenden Gedenken mit lateinamerikanischer Volksmusik lädt die Saarbrücker Gruppe "Musikandes" aus Romina Tobar, Daniel Osorio und Gustavo Lepré. Für ihren gemeinsamen Nenner verbanden die Drei wortspielerisch das deutsche "Musik" mit dem spanischen "andes" (für Andengebirge) und lächeln verschmitzt, wenn unsereiner ihre Schöpfung als korrekte Übersetzung für "Musikanten" liest.

Den Kern des mit authentischem Instrumentarium operierenden Trios bilden Tobar und Osorio. Romina Tobar (Gitarre, Tiple, Cuadro, Blockflöte, Gesang) stammt aus den ländlichen (Wein-)Regionen Chiles und lernt zurzeit (2007-2010) im Dillinger Pianohaus Landt das Handwerk des Klavierbauens. "Jedes Klavier ist ein Unikat", betont Tobar, die auch im Klavierstimmen unterrichtet wird.

Begonnen hatte sie ihre Ausbildung 2007 an der Hochschule für Musik Saar, nachdem sie durch Daniel Osorio zur Musik gefunden hatte. Der freiberufliche Komponist aus Santiago de Chile ist Kopf von "Musikandes". Osorio führte sein in der Heimat begonnenes Studium 2005 bis 2009 an der HfM beim Kompositionsprofessor Theo Brandmüller erfolgreich zu Ende. Osorios Markenzeichen: In pointillistischer Manier baut er Anden-Klänge in seine Schöpfungen im Bereich Neuer Musik ein.

Bei den "Musikandes" freilich bläst Osorio in verschiedene Pan- und Blockflöten, zupft Gitarre und Charango und singt. Das am Sonntag um Lieder des Allende-Wahlbündnisses Unidad Popular erweiterte Melodien-Repertoire reicht von Chile, Venezuela, Bolivien, Peru bis nach Argentinien.

Aus dem dortigen Buenos Aires stammt Gustavo Lepré, der Dritte im Bunde. Der hauptberufliche Bauingenieur lebt seit 15 Jahren in Deutschland und hat sich "nebenher" als Musiker etwa im Duo Milonga in der hiesigen Szene einen Namen gemacht.

Bei "Musikandes" zeichnet Lepré für den führenden Gesang verantwortlich, spielt Gitarre, Charango und Tiple.

Bei der Musik belassen es die drei Wahl-Saarbrücker an diesem von der Marx-Engels-Gesellschaft Saarbrücken-Trier veranstalteten Abend freilich nicht: Als verbindende Klammer dienen Texte, und der künstlerische Leiter Daniel Osorio hat Originalaufnahmen aus den 1970er-Jahren zu abendfüllenden Video-Einspielungen verflochten. Sogar an deutsche Untertitel ist gedacht. uhr



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Uhrmachers Haus ganz weltmännisch

Saarbrücker Zeitung, 26. November 2009


[...] Von der iberischen Halbinsel gings danach zu dem Fußballkumpel nach Chile: Zusammen mit Romina Tobar gab es bei Daniel Osorio allerlei südamerikanische Klänge und Instrumente zu entdecken. Das Duo beherrschte alles perfekt: Von der viersaitigen Cuatro über die aus Fußgängerzonen bekannte Panflöte bis hin zum Charango, die früher aus einem Gürteltier-Körper hergestellt wurde. Daniel Osori brachte es nach dem umjubelten Auftritt auf den Punkt: "In südamerikanischen Liedern werden einfach immer alle Instrumente gemischt." [...]

 

Von SZ-Mitarbeiterin Sandra Weibe


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